ORGELNACHT 2026
ORGELFEST 2026 – 40 Jahre Domorgel, 10 Jahre Marienorgel
Dom Klagenfurt, Domplatz 1, 9020 Klagenfurt am Wörthersee
Freitag, 16. Oktober 2026, Beginn: 19:00
an den Domorgeln: Johannes Zeinler, Peter Planyavsky, Wolfgang Reisinger, Wolfgang Capek und Klaus Kuchling
Moderation: Peter Planyavsky
Eintritt: für die gesamte ORGELNACHT 30 € / keine anteilige Berechnung bei Besuch von einzelnen Konzerten / Kinder und Schülerinnen bis 18 Jahre freier Eintritt!






19:00 ERÖFFNUNG
Ensemble Brass ad hOC, Peter Planyavsky (Dirigent)
Robert Hofer, Stefan Hofer, Peter Kosz – Trompete; Matthias Peitler, Jakob Ebner, David Zuder – Posaune
Wolfgang Capek und Klaus Kuchling (Orgel)
Charles-Marie Widor (1844-1937)
Salvum fac populum für Bläser, Pauken und Orgel op.84 (1916)
Louis Vierne (1870-1937)
Marche triomphale du centenaire de Napoléon I, Op.46
Louis J.A.LEFÉBURE-WÉLY (1817-1869)
Offertoire F-Dur
Marcel Dupré (1886-1971)
Poème héroïque op.33 für 3 Trompeten, 3 Posaunen, Marschtrommel und Orgel
Peter Planyavsky (*1947)
Mass.brass.org
Suite für 3 Trompeten, 3 Posaunen und Orgel (2007)
- IN
- L.A. SUN
- GLORY
- HALL !
- OFFA
- ‚SANNA
- COME, UNION!
- OUT
20:00 ORGELREZITAL
an den Domorgeln: Johannes Zeinler
Georg Muffat (1653-1704)
Toccata Tertia aus Apparatus musico-organisticus, 1690
Nicolas de Grigny (1672-1703)
Tierce en taille aus dem „Gloria“ des Livre d’orgue, 1699
César Franck (1822-1890)
Fantaisie en la aus den Trois Pièces, 1878
Arnold Schönberg (1874-1951)
Variationen über ein Rezitativ op. 40 (1941)
Johannes Zeinler, geboren 1993 in Tulln an der Donau bei Wien, ist Gewinner der traditionsreichen Orgelwettbewerbe von St. Albans und Chartres. Seine Ausbildung absolvierte er in den Fächern Orgel, Kirchenmusik, Klavier und historische Tasteninstrumente an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Zu seinen Lehrern zählten unter anderem Pier Damiano Peretti, Wolfgang Zerer, Michel Bouvard, Menno van Delft und Klaus Kuchling. Auslandsaufenthalte in Toulouse und Groningen rundeten seine Studienzeit ab. Frühe Wettbewerbserfolge in Wiesbaden, Kitzbühel und Vaduz veranlassten Einladungen zu international renommierten Festivals und an bedeutende Instrumente. So konzertierte er unter anderem am King’s College Cambridge, in der Kathedrale von Poitiers, in der St. Bavo Kerk in Haarlem, in Ste-Croix in Bordeaux, in der St. Nicolai Kirche in Altenbruch, in der Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg, in der Kathedrale Notre Dame de Paris, im Mariinsky Theater St. Petersburg, in der Tonhalle Zürich sowie im Wiener Konzerthaus. Neben seiner regen Konzerttätigkeit als Organist unterrichtet er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und ist Stiftsorganist in Klosterneuburg, wo er regelmäßig die bedeutende Festorgel von Johann Freundt (1642) spielt.
21:00 EVENSONG
Domkantorei, Thomas Wasserfaller (Dirigent), Klaus Kuchling (Orgel)
W. H. Monk (1823-1889)
Evening
Michael Joncas (*1951) Arranged by Craig Kingsbury
On Eagle’s Wings
Simon Preston (1938-2022)
Alleluyas
At his feet the six-winged Seraph; Cherubim with sleepless eye, Veil their faces to the Presence, as with ceaseless voice they cry, Alleluya, Alleluya, Alleluya, Lord most high. (Liturgy of St. James)
Andreas Gassner (*1983)
An Irish blessing
John Rutter (*1945)
The peace of God
William Mathias (1934-1992)
Processional
Benjamin Britten (1913-1976)
Jubilate Deo
Charles Villiers Stanford (1852-1924)
Evening Service in C op.115
– Magnificat und Nunc dimittis
Jean Langlais (1907-1991)
Chant de Paix
John Rutter (*1945)
The Lord bless you and keep you
Johann Crüger (1598-1662) Arranged by Stephen Cleobury (1948-1019)
Now thank we all our God
22:00 IMPROVISATIONEN
Wolfgang Reisinger und Peter Planyavsky
Im-pro-visieren! Nicht-vorher-sehen! – Aber wenn der Spieler A schon nicht genau weiß, was als nächstes kommt, wie soll er das auch noch für B (nicht) voraussehen und umgekehrt? Stellen Sie sich vor, Sie wollen sich mit jemand in einer unbekannten Gegend treffen, und nur Sie haben einen Stadtplan. Sie sprechen ins Handy: „Gehen Sie geradeaus bis zur vierten Querstraße, und dann nach rechts.“ Sie wissen nicht, ob an der Ecke dort eine Trafik ist oder ein Restaurant, und auch nicht, ob das Gebäude dort grau oder blau ist; Sie wissen nicht einmal, ob dort überhaupt ein Gebäude steht. Es ist ganz schön viel, was Sie nicht-vorher-sehen – aber es funktioniert. „Gehen Sie weiter, bis Sie rechts das Meer sehen.“ Sie wissen jetzt noch viel weniger – aber wenig später treffen Sie beide am selben Ort ein. Keiner weiß alles, aber insgesamt genug. So funktioniert Orgelimprovisation zu zweit.
23:00 SCHMANKALAN UND KURIOSITÄTEN
Was hier erklingt, ist ganz der Kreativität und Spontaneität der Interpreten überlassen.
Da entstehen tagsüber, oft erst Minuten vor dem Konzert Ideen zu „Schmankalan und Kuriositäten“, die man so wohl nie mehr zu hören kriegt.
Also: Wach bleiben lohnt sich sicher!
16. Oktober , 19:00 – 23:59
